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Kawasaki Zephyr Series



Zephyr 400




Zephyr 400 - Motor



Zephyr 400 - Hinterbau



Zephyr 400 - Bürzel

Über das kleinste und älteste Mitglied und damit die historischen Änfange der Zephyr-Baureihe ist in Europa nicht sehr viel bekannt geworden, da die Zephyr 400 auschließlich in Japan und in den pa­zifischen Anrainerstaaten verkauft wurde. Bekannt wurde auch nichts über die Einführung des Motorrades auf dem japanischen Markt, außer dass die Zephyr 400 sofort zum Verkaufsschlager wurde und bis 1992 das meistverkaufte 400cm³ Motorrad über­haupt war.

Charakte­ris­tisch für dieses Modell ist, wie für die anderen Zephyr-Modelle auch, der klassisch schöne 4-Zylinder-Motor mit großen Kühl­rip­pen und ein 6-Gang-Getriebe, verpackt in einem Doppel­schlei­fen-Stahlrahmen ohne Hauptständer, mit einer an die frühen 1980er Jahre erinnernden 4-in-1-Auspuffanlage.

Das Ganze steht vorne auf einer 17-Zoll-5-Speichen-Alufelge mit einem 110 mm breiten Reifen, gebremst durch 2 Bremsscheiben mit Doppelkolben-Bremssätteln und gefedert durch eine Teleskop­gabel mit 39 mm Standrohrdurchmesser; hinten auf einer 18-Zoll-Alufelge mit einem 140 mm breiten Reifen, gebremst durch eine Scheibenbremse mit Doppelkolbenzange, eingepaßt in eine Alu-Kastenschwinge mit wartungs­freund­lichen Exenterspannern, gefe­dert durch in Vor­spannung und Zugstufen einstellbaren Stereo-Stoßdämpfer mit Aus­gleichsbehältern. Abgerundet wird die Op­tik durch einen schö­nen tropfenförmigen Tank und eine fein gesteppte Stufen­sitzbank.

Dem 399ccm großen Motor mit 46 PS Leistung sieht man seine Abstammung an. Er ist im Grunde genommen nichts anderes, als eine in Bohrung und Hub reduzierte Variante des Z 500/550 Mo­tors der späten 1970er Jahre. Der Motorblock und das Getriebe sind identisch, Kurbelwelle, Zylinder und Kopf wurden aber für die Z 400 F von 1982 neukonstruiert. Bevor er leicht modifiziert 1989 in der Zephyr 400 zum Einsatz kam, werkelte er 1984 auch in der GPZ 400.

Im Jahr 1996 wurde die Zephyr 400 technisch und optisch erheb­lich geändert und vor allem umbenannt. Ab diesem Zeitpunkt hieß dieses Motorrad "Zephyr X (Kai)". Lei­der wurde bisher nicht bekannt, wieso es zu dieser Umbennnung kam. Technisch wurde die Zephyr X nun wesentlich sportlicher und kam nun auch in den Genuss mehrfarbiger Lackierungen. Mehr Infos dazu in der Modellchronik.



Modell-Chronik



Zephyr 400 C1 (1989)



Zephyr 400 C3 (1991)



Zephyr X G7 (2003)

1989-1990 Die Markteinführung der Zephyr 400 war bereits 1989. Als C1-Ver­sion hatte sie rechteckige Spie­gel, den Zephyr-Schrift­zug als einfachen Kunststoffaufkleber an den Tankflanken und Ta­cho und Drehzahlmesser zusammen in ei­nem schwarzen Kunst­stoffge­häuse, das den sportlichen Charak­ter der 400er unterstrei­chen sollte. 1990 wurde die C2 in gleicher Ausstattung ausgelie­fert.

1991 In diesem Jahr bekam die Zephyr 400 C3 auch das Outfit der Zephyr 550, mit Tacho und Drehzahlmesser in separaten Chrom­bechern und auf den Tankflanken prangten nun jeweils ein großer verchromter Zephyr-Schriftzug, es blieben aber die rechteckigen Spiegel erhalten.

1992 Bei der C4 befanden sich nun die Kawasaki-Schriftzüge auf den Tankflanken. Dafür zierte ein kleiner Zephyr-Schriftzug die Sei­tendeckel. Es gab kleine technische Änderun­gen in Form ver­stärk­ter Dichtungen an Zylinderfuß und -kopf und stärkeren Krümmer­wan­dungen, um das Anlaufen der Krümmer zu verhindern.

1993-1995 Im Jahr 1993 fiel bei der C5-Version der Doppelkol­ben­sattel hinten dem Rotstift der Ingenieure zum Opfer und wurde durch einen Einkol­ben-Schwimmsattel ersetzt. Die C6 und C7-Versionen gehen unverändert ins Rennen.

1996-heute Im Jahr 1996 wurde die Zephyr 400 in Zephyr X um­be­nannt und erheblich technisch verändert. Die Motorleistung wurde auf 53 PS gesteigert, sie bekam die Felgen der ZRX 400, vorne mit einem 120er und hinten mit einem 150er Reifen und ebenfalls de­ren Stoßdämpfer, die Instrumente ähnelten nun denen von der 1100er, dazu kamen noch geänderte Bremsscheiben und bessere Bremszangen. Das was der Zephyr 550 immer versagt blieb, gab es nun aber für die Zephyr X, die an die alte Z1 bzw. Z1B ange­lehn­ten Mehrfarblackierungen, außerdem einen schwarz lackier­ten Motor mit angeschliffenen Kühlrippen.



Beispiele verschiedener Original-Lackierungen der letzten Jahre:




Zephyr X (2003)



Zephyr X (2004)



Zephyr X (2005)



Zephyr X (2005)



Zephyr X (2006)



Zephyr X (2006)



Zephyr X (2007)



Zephyr X (2007)



Zephyr X (2008)



Zephyr X (2008)


Mehr Interessantes und Nützliches zur Zephyr 400 unter " Technik-Infos"

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